Loslassen, aufräumen, cleaning,….

Heute habe ich eine Buchempfehlung für Euch.  Marie Kondo hat mit Ihrem Bestseller schon so manchen Aufräumgegner bekehrt.  Dennoch, Lesen und Umsetzen sind zweierlei. „Magic Cleaning“ motiviert zum Tun und ist voller guter Tipps, einfacher ist es dennoch mit Unterstützung. 

Für mich ist jedes Jahr die Zeit nach Weihnachten und Jänner/Feber Zeit zum aufräumen, und sollte dies mal verpasst werden (ist leider 2mal nicht in der erwünschten Gründlichkeit passiert) hängt mir das lange Monate nach, darum bin ich heuer besonders konsequent.  Ich werfe nicht so krass alles auf einen Haufen, da ich mir eine Grundordnung ja die letzten Jahrzehnte schon antrainiert habe und genau weiß wo was liegt – nur eben ein wenig zuviel davon oder eben nicht mehr passend. Gerne unterstütze ich Euch auch bei dem Prozess. 

Nehmt Euch überschaubare Einheiten vor! 2-3 Stunden,  1/2 Tag oder 1 Tag pro Einheit je nach Größe der Räume und Menge der Dinge. Obwohl der Kleiderkasten meist Nr. 1 ist hatte ich heuer Lust mit dem Bad zu beginnen.

Vom Badezimmer zur Wellnessoase

Ich ging „mit den Augen eines Besuchers“ durch den Raum…OK, das Aromaöl sieht zwar noch wunderschön aus (Farböle – farblich top, aber schon länger ein Begleiter – auf die Haut wollte ich es nicht mehr geben), stand daher nur mehr zur Deko herum (Farben hab ich genug zu Hause 😉 …) also weg damit! Lidschatten aus dem „Jahre Schnee“ (keine merkbaren Altersspuren,….- aber die Inhaltsstoffe ?! ….im Zweifelsfall weg damit und ein blitziges Türkis mag ich ohnehin nicht mehr auf meinen Lidern, bei Lippenstift und Make up …ist der Geruch ja schneller mal ein Grund zum Entsorgen, Schwämmchen, Pinsel aus Lidschattenboxen (verwendet man ja eh nicht – wenn man gute zum Schminken hat (und diese regelmäßig pflegt -das passiert übrigens gleich im Anschluss – mit Pinselseife wird alles gereinigt und dann liegend getrocknet, – jene im Studio werden ohnehin nach jedem Einsatz desinfiziert)

Make up Proben -wandern in das Reisetui und wenn die Farben nicht passen gibt’s die Box zum Weitergeben, ebenso Parfümproben – wobei ich im Geschäft schon Düfte die ich nicht mag gar nicht mitnehme – jemand anderer freut sich und bei mir würd’s eh nur rumliegen – und gute BeraterInnen geben ohnehin passende Proben – auch beachten das bei den Proben die Haltbarkeit oft sehr gering ist!

Nagellack – prüfen ob noch gut aufzutragen – Flaschenhals reinigen, auch hier wird’s weniger – und nun weiß ich wieder was alles da ist- als Farbfan hab ich hier doch ein kleines Lager (das übersiedelt weg vom Bad in kühlere Gefilde, und wird übersichtlich arrangiert. Und Als Belohnung werden morgen gleich die Nägel lackiert!

Bei der Gelegenheit mach ich auch eine Liste und notiere was fehlt und schaue das meine Vorratshaltung sinnvoll und auch übersichtlich ist/wird.  Tja und am Badewannenrand …ist’s zwar praktisch wenn alles aufgereiht ist – schöner find ich’s aber gesammelt in Behälter. Der Kupferbehälter passt perfekt zu meiner Ziegelmauer und meinen Leiterhandtüchern (Die Behälter von Uashmama – waschbares Papier, hab ich im letzten Urlaub in der Toskana entdeckt …eine kleine Manufaktur 2 Schwestern erzeugen die stylischen Teile in Italien, nun in Wien wiedergefunden bei Repertoire) in vielen Farben (auch geeignet als Blumenübertopf, Brotkorb, u.v.m.) So kommt ein wenig Glamour ins Bad und beim Putzen geht’s auch schneller.

So als Belohnung gibt’s neben der Ordnung und dem tollen Gefühl ein Meersalzentspannungsbad, so wird der Körper gleich mitgereinigt und ich genieße beim Relaxen das „neue“ Umfeld. Und tanke Energie für Step 2: Kleiderschrank.

 

Erstellt am 24. Januar 2017